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UNABHÄNGIG - ZERTIFIZIERT - IDD-KONFORM

2021-10-13 | AssCompact

Corona und Cyber-Attacken belasten Unternehmen und Managements.

Als wären die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die nicht enden wollende Pandemie nicht schon genug, sind Betriebe und deren verantwortliche Führungskräfte von einer immer stärker steigenden Zahl an Cyber-Attacken und deren Folgen bedroht.

Die befürchtete Insolvenzwelle ist bis dato nicht eingetreten, es wäre allerdings verfehlt, davon auszugehen, dass diesbezüglich bereits alles ausgestanden ist. Der Staat verlegt die Rückzahlungen von Steuern und Abgaben in fernere Zeiten, aber irgendeines Tages wird es auch damit zu Ende sein. Und spätestens dann werden die Konkursraten nach oben gehen. Dass die „Zombie-Unternehmen“ verschwinden werden, ist nicht überraschend, die hätten vielfach auch ohne Corona die wirtschaftliche Existenz auf Dauer nicht geschafft. Es kann aber leider auch bonitätsstärkere Betriebe belasten, wenn die offenen Rechnungen einiger Geschäftspartner wegen deren Insolvenz nicht einbringlich gemacht werden können. Es ist zu hoffen, dass daraus resultierende Anschlusskonkurse in der Minderheit bleiben werden. Bekanntlich hängt nach Konkursverfahren über deren ehemalige Geschäftsführer das Damoklesschwert einer Inanspruchnahme auf Schadenersatz durch den Masseverwalter für behauptete Verletzungen von Sorgfaltspflichten.

Es muss aber nicht gleich der Untergang des anvertrauten Betriebes sein, Unbill kann den Verantwortungsträgern von anderer Seite, nämlich den Eigentümern und Gesellschaftern, drohen.

Eine Konfrontation von Geschäftsführern mit Ansprüchen, etwa für die finanziellen Auswirkungen von Cyber-Attacken, ist durchaus auch durch das eigene Unternehmen im Rahmen der Innenhaftung denkbar.

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2021-06-16 | AssCompact

Der Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung – Verstoß macht Verdruss.

Das Verstoß-Prinzip und seine Auslegung durch die Versicherer führt nicht selten dazu, dass Versicherungsfälle, die aus Sicht des deckungssuchenden Kunden während der Laufzeit des Rechtsschutzversicherungsvertrages eingetreten sind, in einem Zeitraum angesiedelt werden, der vor dem Abschluss des Versicherungsvertrages liegt. Das löst dann Unverständnis, Verärgerung und schwierigen Erklärungsbedarf aus.

Was sind die Problemstellungen, welche Unstimmigkeiten zu Folge haben?

Es geht vor allem um den strittigen Zeitpunkt für den Eintritt des Versicherungsfalles, der über das Bestehen oder Nichtbestehen des Versicherungsschutzes entscheidet. In Verbindung mit dem Umstand, dass auch Behauptungen des Gegners den Versicherungsfall auslösen können, kommt es zu für die Kunden unerwarteten und im negativen Sinne überraschenden Ergebnissen.

Zum besseren Verständnis ein Beispiel aus der Leistungsart Arbeitsgerichts-Rechtsschutz. Ein bereits jahrelang beschäftigter Mitarbeiter eines Unternehmens wird gekündigt und im Zuge der Endabrechnung wird festgestellt, dass er seit Beginn seines Dienstverhältnisses unter dem Kollektivvertrag für die betreffende Branche entlohnt worden ist. Naturgemäß erhebt er daraufhin die Forderung auf seit Beginn des Dienstvertrages ausständige Differenzzahlungen. Das bedeutet dann, dass die erstmalige behauptete Verletzung einer vertraglichen Bestimmung, nämlich des Dienstvertrages durch den Gegner, den Dienstgeber, erfolgt ist. Liegt jetzt der Zeitpunkt des Starts seiner beruflichen Tätigkeit vor dem Beginn der Laufzeit des Versicherungsvertrages, oder fällt er in den Zeitraum der vereinbarten Wartefrist, entfällt der Versicherungsschutz. Und das, obwohl die Beendigung des Dienstverhältnisses durch den Arbeitgeber deutlich später und innerhalb der Vertragslaufzeit stattgefunden hat. Ähnliche Ergebnisse können aus Fällen des Grund- und Mietrechtsschutzbausteines resultieren, wenn bei Mietverhältnissen schon mit dem Abschluss des Mietvertrages eine zu hohe Mietzinskategorie im Widerspruch zur gesetzlichen Regelung verlangt worden ist, die dem Mieter aber erst viel später bekannt wird und eine entsprechende Rückforderung erhoben werden soll.

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2021-10-13 | AssCompact

Corona und Cyber-Attacken belasten Unternehmen und Managements.

Als wären die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die nicht enden wollende Pandemie nicht schon genug, sind Betriebe und deren verantwortliche Führungskräfte von einer immer stärker steigenden Zahl an Cyber-Attacken und deren Folgen bedroht.

Die befürchtete Insolvenzwelle ist bis dato nicht eingetreten, es wäre allerdings verfehlt, davon auszugehen, dass diesbezüglich bereits alles ausgestanden ist. Der Staat verlegt die Rückzahlungen von Steuern und Abgaben in fernere Zeiten, aber irgendeines Tages wird es auch damit zu Ende sein. Und spätestens dann werden die Konkursraten nach oben gehen. Dass die „Zombie-Unternehmen“ verschwinden werden, ist nicht überraschend, die hätten vielfach auch ohne Corona die wirtschaftliche Existenz auf Dauer nicht geschafft. Es kann aber leider auch bonitätsstärkere Betriebe belasten, wenn die offenen Rechnungen einiger Geschäftspartner wegen deren Insolvenz nicht einbringlich gemacht werden können. Es ist zu hoffen, dass daraus resultierende Anschlusskonkurse in der Minderheit bleiben werden. Bekanntlich hängt nach Konkursverfahren über deren ehemalige Geschäftsführer das Damoklesschwert einer Inanspruchnahme auf Schadenersatz durch den Masseverwalter für behauptete Verletzungen von Sorgfaltspflichten.

Es muss aber nicht gleich der Untergang des anvertrauten Betriebes sein, Unbill kann den Verantwortungsträgern von anderer Seite, nämlich den Eigentümern und Gesellschaftern, drohen.

Eine Konfrontation von Geschäftsführern mit Ansprüchen, etwa für die finanziellen Auswirkungen von Cyber-Attacken, ist durchaus auch durch das eigene Unternehmen im Rahmen der Innenhaftung denkbar.

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